
Am liebsten wollen Sie Ihr Enkelkind gar nicht mehr loslassen? Das ist allzu verständlich. Lassen Sie der jungen Familie trotzdem ein wenig Zeit für sich.
Herzlichen Glückwunsch, Sie sind Oma geworden. Da erwachen sicherlich viele Erinnerungen und Sie fragen sich wieder einmal: Wie war das damals als ich selbst gerade Mutter geworden bin? Wahrscheinlich wollen Sie Ihre Enkelin oder Ihren Enkel am liebsten sofort kennenlernen und liebkosen, sicherlich sind Sie auch bereit, der jungen Familie tagkräftig unter die Arme greifen. Diese Wünsche und guten Vorsätze sind verständlich.
Aber lassen Sie Ihren Liebsten ein wenig Zeit, sich an die neue Situation zu Dritt zu gewöhnen. Schließlich wollen auch die frischgebackenen Eltern ihre kleine Maus erst einmal selbst kennenlernen. Und: So wenig Sie Ihr Enkelkind wieder loslassen wollen, so sehr müssen Sie sich auch vor Augen führen, dass die Bedürfnisse des neuen Erdenbürgers andere sind. Jeder Säugling muss zunächst einmal auf der Erde „ankommen“. Das heißt, er muss sich an die neuen Geräusche, das Licht, vor allem aber auch an die vielen neuen Menschen gewöhnen. Lassen Sie Ihrem Enkel also ruhig an wenig Zeit für sich und seine Eltern.
Ihre Hilfe ist selbstverständlich trotzdem gefragt. Fragen Sie die junge Mutter, ob Sie Ihr Arbeit im Haushalt oder beim Einkauf abnehmen können. Bieten Sie Ihr an, auch mal kurzfristig auf das schlafende Baby aufzupassen, damit sie sich beispielsweise bei einem kleinen Spaziergang erholen kann.
Tipp:
Eine selbstgemachte Hühnersuppe gibt neue Kraft, wirkt antibakteriell und tröstet auf ganz einfache Weise – mit diesem leicht zubereiteten Mitbringsel können Sie die junge Mutter und damit auch Ihren Enkel effektiv unterstützen.
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