Babygebrüll die ganze Nacht? Trotzdem leistungsfähig im Job? Nach der Geburt eines Kindes sind Väter oft ziemlich überfordert.
Neun Monate Zeit, sich auf ein Baby einzustellen – und dennoch erwischt die neue Situation die Väter oft kalt. Denn: Wer erwartet schon wirklich diesen Ausnahmezustand, der kurz nach der Geburt herrscht? Schlaflose Nächte reihen sich aneinander. Ausgerechnet jetzt will der Chef ein Projekt starten, das vollen Einsatz verlangt. Die Abende mit den Kumpels oder beim Sport sind auf unbestimmte Zeit gestrichen. Das Liebesleben ist dahin, die Frau oft gereizt. Und das Baby? Lässt sich nur in Mamas Armen beruhigen.
Diese Situation kann dann die Väter ganz schön frustrieren. Für viele Väter erscheint dann der Rückzug ins Büro verlockend. Doch Achtung: Kinder brauchen ihren Papa und zwar von Anfang an: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder mit sicherer Bindung zum Vater später seltener an psychischen Krankheiten leiden. Hier haben wir für Sie ein paar Tipps für die Väter mit Baby in den ersten Wochen zusammengestellt.
Bereiten Sie sich gut auf das Baby vor, am besten Sie Planen als Paar im Voraus, was alles zu erledigen ist, wenn das Baby da ist.
Unterstützen Sie Ihre Frau emotional, hier sind Zuspruch, Lob und eine liebevolle Zuwendung gemeint.
Übernehmen Sie Aufgaben, z. B. das tägliche Waschen und zu Bett bringen des kleinen Würmchens.
Planen Sie eine Papa-Zeit ein. Ab dem achten Monat beginnt das Kleine eine verstärkte Bindung zum Vater aufzubauen. Seien Sie für Ihr Kleines da!
Unser Tipp: Eine Familie zu sein bzw. zu organisieren ist eine große Herausforderung. Doch wenn Sie alles im Team angehen, dann kann man das Familienleben richtig genießen und niemand fühlt sich überfordert.
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