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Jetzt nur nicht zu viele Vergleiche ziehen und unter Leistungsdruck setzen.
Ein halbes Jahr weilt Ihr Schätzchen jetzt bereits schon unter uns – das ist großartig!
Ein halbes Jahr vergeht einerseits rasend schnell, andererseits kommt es einem wie eine halbe Ewigkeit vor. Rückblickend stellen wir fest: es war spannend und aufregend, mitunter doch sehr anstrengend, manchmal beängstigend, aber vor allem, es war eine grandiose, einmalige Zeit. Und wie rasant sich der neue Erdenbürger entwickelt hat! Vom hilflosen, kleinen Wesen hin zu einem aufgeweckten Wonneproppen. Und was jetzt noch alles vor ihm liegt…
- Bei vielen brechen jetzt die ersten Zähnchen durch. Jetzt weiß man, warum das Kind in der letzten Zeit fast ununterbrochen sabberte, auf allem herumnagte und vielleicht ein bisschen quengelig war.
- Erste Nahrungsumstellung: der erste Brei. Mit etwa sechs Monaten wollen viele Babys nicht mehr „nur“ gestillt werden, sie entwickeln ein regelrechtes Interesse an anderer Nahrung.
- Die meisten Babys können jetzt einigermaßen durchschlafen, der erwachsene Schlaf-Wach-Rhythmus ist ihnen aber noch fremd. Viele Eltern stellen oft erstaunt fest, dass es sich hin und her wirft, Grimassen schneidet, nach etwas greift, gar erzählt oder lacht. Jeder Schlaf hat Tiefen und Höhen. Und noch bis zum Ende des ersten Lebensjahres sind die Schlafzyklen eines Babys sehr kurz.
- Jetzt beginnt auch bald die Fremdelphase: zwischen sieben und zehn Monaten sind Kinder oft vorsichtig und zurückhaltend, wenn sie fremden oder weniger bekannten Menschen begegnen. Sie vermeiden direkten Blickkontakt, wenden sich ab und suchen die Nähe ihrer Eltern. Sie geraten in helle Panik wenn diese Signale ignoriert werden und Mutter oder Vater nicht da sind.(Quelle: Arbeitskreis Neue Erziehung/Elternbriefe)
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