In den ersten Lebensmonaten leiden Babys häufig unter Blähungen und heftigem Bauchweh. Trotz allem stellen die Gase keine Gefahr für die Babys dar, sondern bereiten lediglich den Eltern und dem Baby viele unruhige Tage und schlaflose Nächte.
Dreimonatskoliken treten am meisten nach dem Essen auf und führen dazu, dass die Kleinen laut schreien und die Beinchen an den Bauch ziehen. Die Ursachen dafür sind vielfältig:
Noch nicht vollständig ausgereiftes Darmsystem, wodurch die Nahrungszufuhr zu Verdauungsproblemen führen kann.
Blähende Lebensmittel in der Nahrung der Mutter.
Trinksauger, die viel Luft beim Trinken in das Babybäuchlein lassen.
Damit Sie trotz allem diese Zeiten gut meistern, haben wir für Sie ein paar Tipps zusammengestellt:
Verzichten Sie möglichst auf blähende Nahrungsmittel, wie Kohl, Zwiebeln, sowie weiße Bohnen und unreifes Obst, wenn Sie stillen.
Geben Sie Ihrem Schatz Teemischungen aus Kümmel oder Fenchel. Für stillende Mütter empfiehlt es sich auch, diese Tees zu trinken.
Massieren Sie den Bauch Ihres Babys im Urzeigersinn mit etwas Babyöl.
Um den Effekt noch zusätzlich zu verstärken, tragen sie Ihr Kind in der "Fliegerstellung" umher. Ein erwärmtes Kirschkernkissen kann die Bauchschmerzen ebenfalls lindern.
In der Regel bessern sich die Symptome bis zum dritten Lebensmonat. Grundsätzlich achten Sie aber darauf, dass Ihr Baby während des Trinkens wenig Luft verschluckt und danach sorgfältig aufstößt.
Unser Tipp: Entblähende oder entschäumende Mittel aus der Apotheke, die den Mahlzeiten zugesetzt werden, sind hilfreich. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke über eine zucker-, laktose- und alkoholfreie Hilfe gegen Säuglingskoliken mit praktischer Dosierhilfe beraten.