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Das gesunde Funktionieren der Schilddrüse hängt unter anderem von der richtigen Jod-Dosis während der Schwangerschaft ab.
Salopp formuliert: Die Schilddrüse ist omnipotent. Tatsächlich ist die schmetterlingsförmige Drüse für zahlreiche Aufgaben im Körper verantwortlich. So beeinflussen die Schilddrüsenhormone z. B. den Stoffwechsel, den Kreislauf, Wachstum und Psyche.
So kann eine Schilddrüsenüberfunktion zu
- Nervosität
- Konzentrationsschwäche
- Schlafstörungen
- Vermehrtem Schwitzen führen.
Häufige Symptome einer Schildrüsenunterfunktion sind dagegen
- Kälteempfindlichkeit
- Antriebslosigkeit
- Depressive Verstimmungen.
Für Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, ist eine Kontrolle der Schilddrüse wichtig. Denn in beiden Fällen kann eine unbehandelte Schilddrüsenerkrankung Folgen haben: Falls eine Schilddrüsenunterfunktion oder eine Schilddrüsenüberfunktion in der Schwangerschaft unbehandelt bleibt, kann das der Gesundheit von Mutter und Kind schaden: In beiden Fällen steigt dann das Risiko einer Fehlgeburt.
Eine wichtige Vorsorgemaßnahme ist eine ausreichende Versorgung mit Jod. Der tägliche Bedarf hängt dabei von verschiedenen Faktoren wie Alter und Umweltbelastung ab. In der Schwangerschaft erhöht sich zudem der Jodbedarf. Wichtige Quellen für die Sättigung des Jodhaushaltes sind Brot, Milch und Milchprodukte. Auch der Verzicht aufs Rauchen schont die Schilddrüse und hilft den Jodbedarf zu decken.
Tipp:
Lassen Sie sich schon vor der Schwangerschaft zum Thema Jod beraten. Falls Sie sich bereits einer Jod-Therapie unterziehen, sollten Sie es vermeiden, in der Schwangerschaft zusätzliches Jod einzunehmen.
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