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Wer unter Zöliakie leidet, sollte besonders auf eine gute Versorgung mit Vitamin D achten
Lebensmittelunverträglichkeiten sind nicht leicht zu erkennen. Wer unter Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und Ausschlag leidet, wird zum Beispiel nicht gleich an eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie oder Sprue) denken. Und doch zählen diese Symptome neben Erbrechen und Durchfall zu den Beschwerden bei Menschen mit Zöliakie.
Wer das Eiweiß Gluten nicht verträgt, reagiert zum Beispiel auf viele Getreidesorten (z. B. Dinkel, Gerste, Hafer, Roggen und Weizen) allergisch. Schon kleinste Menge verursachen erhebliche Beschwerden. Das einzige, was hilft, ist der vollständige Verzicht auf Nahrungsmittel mit Gluten.
- Greifen Sie zu glutenfreien Lebensmitteln wie Reis, Hirse, Mais, Kartoffeln, Sojabohnen, Fleisch, Milch, Obst, Gemüse, Eier und Gebäck aus Maismehl.
- Lagern Sie glutenfreie Lebensmittel und Lebensmittel, die Gluten enthalten, streng voneinander getrennt. Bereiten Sie glutenhaltige und glutenfreie Kost immer separat zu.
- Achten Sie auch bei Medikamenten auf die Angabe „glutenfrei“ oder „frei von Gluten“, denn auch Medikamente können den Eiweiß Gluten enthalten und bei einer Zöliakie Probleme bereiten.
- Gerade wenn Sie unter Zöliakie leiden, ist die Gefahr eines Vitamin-D-Mangels oder eines Kalziummangels groß. In der Schwangerschaft erhöht sich Ihr Bedarf zusätzlich. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie ihn allein durch gesunde Ernährung decken können, greifen Sie zu einem glutenfreien Produkt aus der Apotheke, das Sie mit Vitamin D versorgt.
Tipp:
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie unter einer Unverträglichkeit leiden, suchen Sie Ihren Arzt auf. Er kann Sie verlässlich auf Zöliakie testen.
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