Manche Frauen spüren ihn – den sogenannten Mittelschmerz. So wird das Gefühl genannt, welches einen Eisprung ankündigt.
Je nachdem, welcher Eierstock gerade aktiv ist, wechselt der Mittelschmerz die Seite. Er kann in seiner Stärke unterschiedlich ausgeprägt sein.
- Leichtes bis mittelschweres Ziehen
- Schweres Ziehen im Unterleib
- Krampfartiger Schmerz
Was löst ihn aus?
Die Gründe für den Mittelschmerz sind nicht wissenschaftlich belegt. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass der Follikel, ein kugeliges Eibläschen, das die Eizelle umgibt, stark unter Spannung steht. Dieses Eibläschen ist mit Flüssigkeit gefüllt und die Spannung ist am stärksten, kurz bevor es aufreißt und die Eizelle freigibt, damit sie sich in der Gebärmutter einnisten kann. Diese Spannung kann unter anderem den Schmerz auslösen. Außerdem kann die austretende Flüssigkeit aus dem Follikel das Bauchfell reizen und den Schmerz verursachen.
Frauen, die schwanger werden möchten, sollten sich allerdings nicht nur auf den fühlbaren Eisprung verlassen, sondern zusätzlich Fruchtbarkeitstests anwenden. Außerdem ist es sinnvoll, schon vor der Schwangerschaft Folsäurepräparate zu sich zu nehmen. Eine ausreichende Folsäureversorgung ist für die gesunde Entwicklung des Babys sehr wichtig.
Frauen, die die Pille nehmen, können den Mittelschmerz übrigens nicht fühlen, da die Pille ja den Eisprung verhindert – und somit auch den vermuteten Auslöser des Mittelschmerzes.
Unser Tipp: Zur Linderung des Schmerzes probieren Sie eine Wärmflasche oder ein Dinkelkissen aus.
Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker oder Arzt über die verschiedenen Folsäurepräparate beraten. Diese gibt es im praktischem Spender für die Handtasche.
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