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Leider enthält auch Kindermedizin zum Teil noch immer Ethanol
„Produkte für Säuglinge und Kleinkinder sollten unbedingt auf Alkohol verzichten. Schließlich ist jeder Tropfen zu viel!“ findet Andrea Heyde, Mutter von einem Kind aus Berlin. Nichtsdestotrotz enthalten auch einige Medikamente für Babys und Kleinkinder Alkohol. Warum das so ist und worauf Sie achten sollten, erklären wir Ihnen gerne.
Alkohol ist ein gutes Konservierungs- und Lösungsmittel. In dieser Eigenschaft wird Alkohol auch bei der Herstellung von einigen Medikamenten verwendet. Das gilt insbesondere für flüssige und pflanzliche Arzneien. Die Krux ist: Viele Medikamente für Kinder sind flüssig und pflanzliche Mittel bei vielen Eltern beliebt. Was heißt das für den Umgang mit alkoholhaltiger Kindermedizin?
Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten für Kleinkinder und Babys wird Ihr Kinderarzt Sie darüber aufklären, ob und warum Alkohol enthalten ist. Er wird Ihnen erklären, wie und in welcher Dosis Sie die Medizin gefahrlos anwenden können.
Anders ist es bei der Selbstmedikation. Auch eine Reihe von rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke enthalten Alkohol. Beispiele sind Baldriantropfen, homöopathische Tropfen, Hustensäfte und Zahnungsgels. Hier sollten Sie die Inhaltsstoffe studieren. Alkohol wird häufig als Ethanol ausgezeichnet. Enthält die Medizin Alkohol oder Ethanol sollten Sie das Medikament keinesfalls häufiger oder in größeren Mengen als angegeben verwenden.
Tipp:
Wenn Sie Ihrem Kind lieber Medizin ohne Alkohol geben möchten, erkundigen Sie sich bei Ihrem Kinderarzt oder in der Apotheke direkt nach alkoholfreien Alternativen.
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