Die meisten Babys bekommen ihre ersten Zähne mit fünf bis sechs Monaten. Während des Zahnens kann es zu einer Erhöhung der Infektanfälligkeit kommen. Durchfall und leichtes Fieber können da schon mal vorkommen und sind kein Grund zur Sorge. Neben natürlichen Hausmitteln gibt es Zahnungshilfen aus der Apotheke, die den Kleinen das Zahnen erleichtern.
Die ersten Zähnchen, die durchkommen, sind die Schneidezähne. Da sie flach und scharf sind, brechen sie relativ leicht durch und verursachen den Kleinen kaum Schmerzen. Erst bei den Backenzähnen wird es etwas schwieriger und teilweise doch recht schmerzhaft für das Baby. Woran Sie erkennen können, dass Ihr Baby zahnt:
- Ihr Baby weint vermehrt und ist quengelig
- Es steckt alles in den Mund, vorzugsweise die eigenen Finger
- Ihr Kind hat gerötete und heiße Wangen
- Das Zahnfleisch ist an einigen Stellen gerötet und geschwollen
- Ihr Baby hat dünneren Stuhl, als gewöhnlich, bis hin zu Durchfall und einem wunden Po
- Erhöhte Temperatur, selten aber über 38° C
Besonders wenn die Kleinen über längere Zeit Durchfall und eine erhöhte Temperatur haben, machen sich viele Eltern Sorgen. Es ist aber keine Seltenheit, dass das Zahnen mit eben diesen Symptomen einhergeht.
Um den Kleinen diese Zeit zu erleichtern, bieten sich Zahnungshilfen, wie z.B. Zahnungsgele an. Ein Zahnungsgel beruhigt und pflegt das gereizte Zahnfleisch beim Durchtritt der ersten Zähnchen und ist in jeder Apotheke erhältlich. Es kann sanft mit dem Finger auf das geschwollene oder gerötete Zahnfleisch massiert werden.
Sind die ersten Zähne dann da, ist auf die richtige Zahnpflege zu achten. Die ersten Zähnchen sind zwar nicht von Dauer, bilden aber die Grundlage für das Gebiss. Beginnen Sie mit dem Reinigen der kleinen Beißerchen zweimal täglich ohne Zahnpaste. Am Besten nehmen Sie dazu ein Wattestäbchen oder eine Erstlingszahnbürste. Erst wenn alle Zähnchen da sind, bietet sich die Zahnpflege mit einer Zahnpasta an.
Unser Tipp: Wenn die ersten Zähnchen kommen, fragen Sie in Ihrer Apotheke nach Zahnungshilfen. Lassen Sie sich beraten. Es gibt sogar Zahnungshilfen ohne Alkohol, Zucker und Laktose.
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