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Triefnase, bellender Husten, erhöhte Temperatur – gerade im Herbst erwischt die Erkältung viele Babys noch mal richtig doll.
Seien wir mal ehrlich, die Faustregel für Erkältungen lautet doch mindestens 12 Infekte pro Jahr, weil das Immunsystem der Kleinen erst noch aufgebaut werden muss. Das bedeutet: Babys und Kleinkinder sind eigentlich dauererkältet. Sie sind all den herumschwirrenden Viren und Bakterien (fast) schutzlos ausgeliefert. Doch jede Erkältung birgt etwas Gutes: Sie immunisiert, der kleine Körper „speichert“ alle Informationen über den Erreger ab und wird ihn später mit der eigenen Körperabwehr vernichtend schlagen!
Doch bis dahin gibt es Mittel (und Wege), eine Erkältungskrankheit einigermaßen in Schach zu halten:
- Regel Nummer eins: Viel Trinken, um die Erreger auszuschwemmen und die Schleimhäute feucht zuhalten, und viel Ruhe, um den Körper nicht unnötig zu belasten.
- Regel Nummer zwei: Alte Hausmittel haben sich stets bewährt: Zwiebelwickel bei Ohrenweh, Kartoffelwickel bei Halsweh, Salbeitee gegen festsitzenden Husten und Heiserkeit oder Wadenwickel bei hohem Fieber.
- Regel Nummer drei: Altersgerechte Erkältungsprodukte aus der Apotheke lindern die Beschwerden. Ein Nasenschleimabsauger hilft den Gang zwischen Nase und Ohr freizuhalten.
- Weiterhin empfehlen Kinderärzte, den Nasengang mit Meerwasser oder Kochsalzlösungen aus der Apotheke zu spülen. Einen ähnlichen Effekt hat ein abschwellendes Nasenspray, diese werden von Apothekern aber oft wegen ihrer möglichen Schädigung der Nasenschleimhaut kritisiert.
Tipp:
Pflaster/Sticker mit ätherischen Ölen aus der Apotheke halten die Atemwege frei und werden an die Kleidung geheftet. Der Vorteil: die Kleidung bleibt sauber – einfache Dosierung.
Einreibesalben empfehlen Apotheker für Kinder unter zwei Jahren oft nicht, weil sie durch den direkten Hautkontakt unter anderem Allergieprobleme hervorrufen können. (Quelle: Baby und Familie/Apothekenmagazin)
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