Juckende Haut |
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Trockene Haut, Juckreiz, rote Haut, dies können Anzeichen von Neurodermitis sein.Eine Mutter ist verzweifelt: Plötzlich ist die zarte Babyhaut ihres kleinen Sohnes gerötet und extrem trocken, sie schuppt sich und ist an einigen Stellen dünn wie Pergamentpapier. Das Kind schreit die ganze Zeit und leidet augenscheinlich an unerträglichem Juckreiz. Der Gang zum Arzt bringt Gewissheit; es leidet an Neurodermitis. Neurodermitis ist wahrscheinlich in den allermeisten Fällen eine genetische Disposition. Die Anlage zu dieser Hauterkrankung wird über Generationen weitervererbt. Daher ist Neurodermitis nur sehr schwer heilbar, aber sehr gut behandelbar. Als erstes gilt es, den Kleinen den Juckreiz zu lindern: mit kurzen, lauwarmen Waschungen. Sehr bewährt hat sich ein altes Hausmittel: Natron in Pulverform. Als Waschsubstanz verwendet, stabilisiert es den Säure-Basen-Mantel der zarten Haut. Mechanische Reizungen der Haut wie beispielsweise Schwitzen und grobfaserige Textilien (einige Kunstfasern und Wolle) verstärken den Juckreiz. Leichte Baumwolle empfiehlt sich daher bei der Kleiderwahl. Bei heftigen Schüben ist der Gang zum Arzt ein Muss, dieser könnte unter anderem Antibiotika oder Antihistaminika oder Cortison verschreiben – wenn es sein muss. Langfristig ist über eine konsequente Nahrungsumstellung nachzudenken: simple Kost mit Nahrungsmitteln, die möglichst pur belassen und ohne zusätzliche Würze zubereitet werden. Einige Nahrungsmittel wie Nüsse, Milch, Ei, Fisch, Soja und Weizen stehen außerdem unter Verdacht, Neurodermitis zu begünstigen. Grundsätzlich gilt bei Neurodermitis: weniger ist mehr!
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