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Auf die richtige Dosis kommt es an - nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.
Eine 500 Jahre alte Weisheit des berühmten Arztes Paracelsus besagt, dass allein die Dosis das Gift ausmacht. Diese einfache Wahrheit gilt auch in der Kinderheilkunde. Weil der kindliche Organismus besonders empfindlich auf Präparate reagiert, ist es besonders wichtig, sich an die vorgeschriebenen Höchstmengen zu halten. Auch dürfen nicht die Eltern außer Acht gelassen werden, die aus falsch verstandenen Sicherheitsbedenken die Dosis eigenmächtig verringern. Denn damit können sie ihrem Sprössling erheblichen Schaden zu führen. Sicher ist, ein Präparat kann nur dann optimal wirken, wenn der Wirkstoffspiegel im Körper stimmt.
Bevor mit der Behandlung begonnen werden kann, gelten die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
- Dosieranweisungen immer genau beachten und lesen
- Vorschriften hierzu der Gebrauchsinformation entnehmen
- bei Unsicherheiten zur Dosierung/Anwendung des Präparates immer den Arzt oder Apotheker befragen
- vorgeschriebene Dosierabstände korrekt einhalten
- wenn die Wirkung des Präparates ausbleibt, keine frühzeitige zweite Dosis verabreichen, sondern zunächst einen Arzt oder Apotheker fragen.
Weitere Fehler bei der Dosierung können auftreten, wenn die Eltern bei der Dosierung des Präparates ungenau arbeiten. Zum Beispiel müssen Antibiotika-Säfte richtig aufgefüllt werden. Viele Präparate enthalten bereits spezielle Anwendungshilfen, sogenannte Dosierhilfen, die die Einnahme des Präparates erleichtern.
Tipp: Achten Sie immer auf die genaue Dosierung des Präparates. Eine sehr benutzerfreundliche Möglichkeit bietet zum Beispiel bei Säuglingskoliken eine Dosierhilfe. Der Saft wird mit Hilfe einer Art Spritze aus dem Behältnis gepumpt und entsprechend in die Wagentasche des Babys oder in die Trinkflasche gegeben. Die Anwendung ist einfach und die Dosis stimmt!
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