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Diese Medikamente und dieses Medizin-Zubehör gehören in die Hausapotheke für Kinder.
Es kann nicht zu oft gesagt werden: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Das betonen Kinderärzte, Hebammen und Apotheker immer wieder. Weil Kinder anders ticken als Erwachsene, benötigen sie auch eine spezielle Hausapotheke, die auf den kindlichen Organismus abgestimmt ist.
Wir haben uns für Sie umgehört, um zu erfahren: Was empfehlen die Experten jungen Eltern? Welche Medikamente und Erste-Hilfe-Standards sollten in keinem Haushalt mit Babys und Kleinkindern fehlen? Hier sind einige Tipps für Sie zusammengefasst:
In die Kinder-Hausapotheke gehören diese sieben Medikamente:
- Zäpfchen gegen Fieber und Schmerzen. Achten Sie dabei genau auf Altersangaben und Dosierungsvorschriften.
- Nasentropfen mit Meersalzlösung bzw. abschwellende Nasentropfen und Kinder-Hustensaft. Nasentropfen mit abschwellendem Wirkstoff sollten Sie immer nur kurzfristig oder in Absprache mit Ihrem Kinderarzt geben. Bei der Wahl des Hustensafts ist eine alkoholfreie Variante empfehlenswert.
- Kohletabletten für Durchfallerkrankungen. Medizinische Kohle bindet Gifte und verhindert deren Aufnahme ins Blut und sollte daher auch als erste Hilfe bei Vergiftungen zur Hand sein. Bei Vergiftungen mit ätzenden Stoffen können Kohletabletten nicht angewendet werden.
- Entschäumer auf Simeticon-Basis. Hilft normal dosiert gegen Blähungen und Koliken und sollte bei Spülmittelvergiftungen in einer großen Menge (siehe Packungsbeilage) als Soforthilfe verwendet werden. Der Wirkstoff verhindert den Übertritt des Schaums in die Lunge. Achten Sie daher schon beim Kauf auf die leichte und schnelle Dosierbarkeit (z. B. durch eine praktische Dosierhilfe).
- Wund- und Heilsalbe bei kleineren Verletzungen und Zinksalbe gegen einen wunden Po.
- Zahnungsgel, z. B. mit Nelkenöl, und Beißring für akute Zahnungsbeschwerden. Bevorzugen Sie ein Produkte ohne Alkohol.
- Antihistamingel. Kann bei Sonnenbrand, aber auch bei Insektenstichen zur Kühlung verwendet werden.
Zusätzlich zu diesen Medikamenten können diese „Erste-Hilfe-Standards“ aus dem Erwachsenen-Notkoffer in die Kinderhausapotheke übernommen werden:
- Fieberthermometer.
- Verbandsschere mit stumpfem Ende und Verbandzeug (Pflaster in verschiedenen Größen, Pflasterrolle, sterile Wundschnellverbände in verschiedenen Größen, Mullbinden, Brandwundauflage und Dreieckstuch).
- Pinzette und Zeckenzange.
- Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel zum Säubern von Wunden.
- Leinentuch für Umschläge und eine Wärmflasche.
- Taschenlampe zur Kontrolle der Pupillen nach Kopfverletzungen.
Mit dieser Grundausstattung sind Sie in der Lage, kleinere Wehwehchen selbst zu verpflastern. Bei allen größeren, andauernden oder wiederholt auftretenden Beschwerden sollten Sie natürlich unbedingt Ihren Kinderarzt konsultieren.
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