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Drei Tipps von Kinderärzten, die die Medikamentengabe für Eltern und Kind angenehmer machen.
Wenn Babys erkranken und die Eltern ihnen Medikamente verabreichen müssen, merken sie schnell, dass das gar nicht so einfach ist. Babys und Kleinkinder wehren sich häufig gegen die ungewohnt schmeckende und riechende Medizin. Sie öffnen ihren Mund nicht oder spucken die Kindermedizin wieder aus.
Vielleicht haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie Sie sich und ihrem Baby die Medikamenteneinnahme erleichtern können? Wollten Sie auch schon mal gerne mit Sicherheit wissen, ob Sie die Medizin Ihres Babys mit Säften oder Wasser mischen darf? Und wussten Sie schon, dass es einen Unterschied macht; ob Sie Ihrem Kind das Medikament im Sitzen oder im Liegen geben?
Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte hat zur Medikamentengabe bei kleinen Kindern und Babys ein paar Tipps zusammengestellt, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.
- Generell gilt, dass Kindern flüssige Arznei leichter zu verabreichen ist als Medikamente in Tablettenform. Das Mischen der Kindermedizin mit Saft, Wasser oder Tee ist bei manchen Wirkstoffen möglich. Aber Vorsicht: Niemals die Kindermedikamente mit Milch bzw. Muttermilch oder Grapefruitsaft mischen! Das kann die Verarbeitung im Körper negativ beeinträchtigen.
- Medikamente sollten Kindern und Kleinkindern grundsätzlich im Sitzen gegeben werden, da so Verschluckungsgefahr geringer als im Liegen ist. Babys sollten halbaufrecht gehalten werden. Bei den ganz Kleinen sind außerdem praktische Dosierhilfen von Vorteil. Damit wird die Medikamentengabe zum Kinderspiel!
- Bei Ohren- oder Nasentropfen und Zäpfchen wird die Medikamentengabe für Ihr Baby angenehmer, wenn Sie diese Kindermedikamente vor Gebrauch in der Hand etwas vorwärmen.
Tipp:
Sprechen Sie immer mit Ihrem Kinderarzt, bevor Sie Ihrem Kind ein Medikament geben. Denken Sie daran, dass Medikamente bei Kindern anders wirken als bei Erwachsenen und somit besondere Vorsicht geboten ist.
Erfahren Sie auch, woran Sie gute Kindermedizin erkennen und welche Medikamente für Kinder in Ihre Hausapotheke gehören.
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