Säuglingskolik - was Sie jetzt tun können |
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Viele Babys plagt die berühmte „Drei-Monats-Kolik“. Die Ursachen sind vielfältig, dass Geschrei eine Nervenzerreißprobe. Doch es gibt Abhilfe!
Letzteres können stillende Mütter beeinflussen, indem sie blähende Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Kohl, Linsen und Bohnen vermeiden. Auch kohlensäurehaltige Getränke sind tabu. Ein Teufelskreislauf: Das Baby probiert sich durch Schreien Erleichterung zu verschaffen, aber die Blähungen gehen nicht weg. Beruhigen ist daher ein gutgemeinter, aber nur schwer umzusetzender Rat. Manchmal bringt es die „Fliegerstellung“: das Baby mit dem Bauch nach unten auf den Unterarm nehmen und umhertragen. Bewährt hat sich zudem die Bauchmassage: dazu die warme Hand auf den Bauch legen, die Finger der anderen Hand drücken nun sanft auf die flache Hand. Links unten beginnen und im Uhrzeigersinn herum massieren, blähungstreibende Tees, beispielsweise mit Anis, Fenchel, Kümmel oder Kamille, bringen ebenfalls Erleichterung. Damit der Säugling nicht durch hastiges Trinken zu viel Luft schluckt, sollte man einen Sauger mit kleinerem Loch oder einen Ventilsauger benutzen. Aus der Apotheke gibt es sogenannte entschäumende Produkte mit dem Wirkstoff Simetikon, einige auch mit praktischer „Dosierhilfe“ erhältlich (wie bei den Fiebersäften bekannt), so kann das Präparat genau in der richtigen Menge in das Fläschchen oder in den Babymund dosiert werden.
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Noch bevor sich das Bäuchlein aufgebläht und bretthart wird, „hört“ man die festgesetzten Blähungen: das Baby schreit! Denn Luft, die nicht durch ein „Bäuerchen“ oder einen ordentlichen Pups abgeht, sammelt sich im Magen-Darm-Trakt und sorgt für unangenehmen Überdruck. Das passiert meistens in den ersten drei Lebensmonaten, Jungen scheinen mehr betroffen als Mädchen. Oft lässt sich nicht genau feststellen, was genau die Kolik tatsächlich auslöst. Doch Experten gehen von folgenden Ursachen aus:



