Stillen hilft gegen Koliken! |
| Drucken | |
Hintergründe der Säuglingskolik und wie Sie Ihrem schreienden Baby am besten helfen:Seltsam, eine Zeitlang war Stillen tatsächlich verpönt, damals wegen zu hoher Umweltgifte, die in der Muttermilch nachgewiesen wurden. Doch die Zeiten dieser Horrormeldungen sind längst vorbei, eher im Gegenteil, die WHO (Welt Gesundheits Organisation) empfiehlt frischgebackenen Mamas unbedingt – und wenn es geht – sechs Monate voll durchzustillen. In einer weltweit angelegten Langzeitstudie kam die WHO zu dem Ergebnis, dass Muttermilch die beste Ernährung für Säuglinge ist und bleibt.
Stillen erfüllt, abgesehen von der Funktion der Ernährung, noch weitere Grundbedürfnisse. Stillen tröstet und spendet dem Kleinen Geborgenheit. Bei den quälenden Drei-Monats-Koliken verhindert das Stillen außerdem, dass die Babys beim Trinken viel Luft schlucken, was die Koliken noch verstärkt. Sollte es ganz arg kommen, helfen dem Baby erleichternde Kümmelzäpfchen und die sogenannten Entschäumer mit Simeticon aus der Apotheke. Hierbei ist es wichtig, sowohl auf die genaue Dosierung als auch auf den Zeitpunkt der Verabreichung zu achten, denn das Präparat gegen Säuglingskoliken sollten vor dem Stillen gegeben werden. Tipp: Was dem kleinen Schätzchen außerdem Erleichterung verschafft, wenn mal wieder etwas quersitzt und zwackt: der „Fliegergriff“ bei dem das Baby bäuchlings auf dem Unterarm ruht und sanft geschaukelt wird. (Quelle: wissen.de)
|









