Babys sind besonders in der kalten und nassen Jahreszeit anfällig, weil ihr Immunsystem anfangs nur 60 % seiner späteren Gesamtstärke hat. Doch auch das gehört zum Großwerden dazu und stärkt so die Abwehrkräfte.
Meist erwischt es Babys zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat zum 1. Mal. Bis dahin hält der sogenannte mütterliche Nestschutz. Mit zunehmender Beweglichkeit steckt das Baby aber immer mehr Dinge in den Mund. So steigt auch das Risiko, dass die Abwehrkräfte geschwächt werden. Dann trifft es die Kleinen nicht nur besonders häufig, sondern manchmal auch heftig.
Für Babys ist es sehr unangenehm, wenn sie nicht richtig durchatmen können. Säuglinge atmen normalerweise nur durch die Nase. Auf Mundatmung umzustellen, fällt ihnen schwer.
Was hilft, damit die Kleinen wieder durchatmen können, hier kurz im Überblick:
sorgen Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit im Babyzimmer (z. B. nasse Tücher in die Nähe des Bettchens aufhängen oder eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen).
nehmen Sie Ihren kleinen Patienten mit ins Bad und drehen den Heißwasserhahn auf. Dann in der feuchtwarmen Luft eine Viertelstunde im selbst errichteten Dampfbad bleiben.
Gehen Sie mit Ihrem Baby an die frische Luft.
Tipp: In der Apotheke gibt es Eukalyptus-Sticker zum Aufkleben auf die Kleidung, das Kinderbettchen oder den Kinderwagen. Der wohltuende Eukalyptus-Duft hält bis zu 8 Stunden an. Großer Vorteil, vor allem für die Kleinen, es besteht kein Hautkontakt und so sind Allergien bzw. Hautirritationen so gut wie ausgeschlossen.