Was tun beim ersten Zähnchen? |
| Drucken | |
Tipps und Tricks, wie Sie Ihrem Baby die Zahnung erleichtern können.Sollte das etwa der erste Zahn sein? Wann die Milchzähne durchbrechen, ist von Kind zu Kind höchst unterschiedlich. In seltenen Fällen zahnt ein Baby bereits in den ersten drei Lebensmonaten, die meisten beginnen damit im Alter von sechs bis acht Monaten. Wenige präsentieren bis zum ersten Geburtstag ein zahnloses Grinsen. Auch wie es den Kindern mit dem Durchbruch der Milchzähne ergeht, ist eine unberechenbare Größe. Einige Kinder haben gar keine Probleme, man selbst merkt daher auch nichts und plötzlich ist ein Zähnchen da. Andere Kinder bekommen hohes Fieber und Durchfall, werden quengelig, anhänglich und weinen viel. Noch andere werden von Schmerzen geplagt, haben knallrote Wangen oder speicheln im Übermaß. Abhilfe schafft manchmal leichter Druck auf die Kauleiste. Das Zahnfleisch wird quasi „weichgemacht“ für den Zahndurchbruch. In der Regel helfen sich die zahnenden Kinder selbst, indem sie auf harten Gegenständen stundenlang herumkauen. Ein Beißring, gern gekühlt, verschafft den Kindern sowohl Linderung als auch Vergnügen. Ist das Zahnfleisch sehr druckempfindlich, empfehlen sich schmerzstillende Zahnungsmittel. Diese Gele haben eine leicht betäubende Wirkung, sind aber wegen größerer Mengen an Alkohol auch umstritten. Wenn schon Zahnungsgels, dann ohne Alkohol aus der Apotheke verwenden: einige Gels gibt es auch mit natürlicher Nelke und Kamille. Eine ähnliche Wirkung wie das Gel erzielt übrigens das äußerlich angewendete Zahnwehöl. In der Homöopathie werden verdünnte Escatitonia-Tropfen (auch hier ist Alkohol enthalten) oder Zäpfchen verschrieben. Die heilende Kraft einer Bernsteinkette hingegen ist Glaubenssache.
|









