Drückt und zieht es im Babymund, ist auch ein ansonsten friedliches Kind schnell gereizt. Damit die Zeit des Zahnens für alle nicht zu stressig wird, gibt es für die Eltern ein paar Tipps gegen Schmerzen und Gequengel.
Schon vor der Geburt hat das Baby Zähnchen. Allerdings sind diese noch tief im Kiefer versteckt. Um den sechsten Monat herum bekommen Babys im Schnitt ihre ersten Zähnchen – meist angefangen im Unterkiefer.
Manche Babys bekommen vom Zahnen kaum etwas mit. Allerdings hat die Mehrzahl der Kleinen eine eher unruhige Zeit und hält die Eltern auf Trab. Doch das Baby hat auch gute Gründe zu quengeln: der Kieferknochen spannt und oft schwillt das Zahnfleisch an. Das Immunsystem des Babys ist in dieser Phase leicht geschwächt. So kann es bei manchen Babys zu Fieber, Durchfall oder einer Bronchitis kommen.
Fängt das Baby verstärkt an zu sabbern und auf allem herum zu beißen, was sie in die Finger bekommen, so ist dies meist ein ziemlich sicheres Zeichen, dass es mit dem Zahnen beginnen wird. Was den Kleinen beim schmerzenden Zahnfleisch hilft:
Kauen, kauen, kauen!
hartes Brot oder ein gekühlter Löffel
Beißringe (möglichst ohne Weichmacher wie Phtalate oder PVC)
Zahnfleischmassage mit speziellen Fingerlingen
ungesüßten Kamillen- oder Salbeitee
Sollte das alles gegen die Schmerzen beim Zahnen des Babys nicht den gewünschten Erfolg zeigen, dann gibt es für alle Fälle in der Apotheke Zahnungsgele. Diese werden vor dem Stillen oder Füttern auf die Kauleisten des Babys massiert, um so den Schmerz zu lindern. Manche Zahnungsgele sind sogar ohne Zucker und Alkohol erhältlich.
Tipp: Hält beim Zahnen ihres Kindes das Fieber länger an oder tritt Durchfall oder eine Bronchitis auf, sollte der Kinderarzt nachsehen, was die Ursache ist. (Quelle: eltern.de, familie.de)