Tipps und Tricks gegen die gefürchteten Schwangerschaftsstreifen
Wer möchte schon nach der Schwangerschaft aussehen wie ein Streifenhörnchen? Doch die ungeliebten Streifen und Dellen am Bauch und rundherum müssen nicht sein. Sicherlich spielen die erbliche Veranlagung und die generelle Elastizität der feinen Kollagenfasern (die das Bindegewebe zusammenhalten) eine Rolle, aber man kann auch selbst aktiv werden und sich nicht nur „auf die Natur verlassen“. Weil in der Schwangerschaft der Kortisolspiegel steigt, können Schwangerschaftsstreifen entstehen – Kortisol ist nämlich ein körpereigenes Hormon, das die Elastizität der Haut schwächt. Die muss also bewahrt oder angekurbelt werden...
Die Zauberformel zur Vermeidung – oder Reduzierung – von Schwangerschaftsstreifen lautet „massieren, massieren, massieren“. Täglich nach dem Duschen, die Haut sollte ruhig noch etwas feucht sein, wird der Bauch immer schön von oben nach unten in Bahnen geknetet und gezupft. Dabei nimmt man etwa einen halben fingerbreit – also ein kleines Röllchen – Haut zwischen Zeigefinger und Daumen und „rollt“ es langsam nach unten. Das dauert höchstens ein paar Minuten und lohnt sich!
Die Massage festigt die unteren Hautschichten, stimuliert das Bindegewebe und kurbelt außerdem den Abtransport von Schlackestoffen an. Bei vorzeitiger Wehentätigkeit sollten Sie allerdings auf eine Massage verzichten.
Unterstützt wird die morgendliche Bauchmassage durch ein gutes, parfümfreies Schwangerschaftsöl, das es in ausgesuchten Apotheken gibt. Das Öl pflegt die Haut und dringt zusätzlich – besonders in Kombination mit Wasser – über die Poren ins Bindegewebe ein. Neben der Pflege verspricht es mehr Festigkeit und Elastizität.
Tipp:
Die Streifen entstehen nicht nur in Bauchnähe, auch die Brust, der Po und die Oberschenkel können betroffen sein. Am besten man massiert sich einmal rundum! (Quelle: Ökotest)
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