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Nichts ist so schwierig, wie es am Anfang aussieht.
Frau Strompen, Ihre Kinder gehen schon zur Schule. Ist es da überhaupt noch aufregend Mutter zu sein?
Meine Kinder sind sechs und acht Jahre alt. Wir haben also schon viele unterschiedliche Entwicklungsphasen gemeinsam durchlebt. Jetzt beginnt langsam die Ablösungsphase – die Kinder immer selbstständiger. Für mich als Mutter bedeutet das mehr Freiraum, aber auch „Loslassen lernen“. Das fällt manchmal schon schwer.
Gab es Zeiten, die sie als besonders anstrengend oder als besonders schön erlebt haben?
Besonders anstrengend sind sicherlich die ersten Monate nach der Geburt. Gleichzeitig sind sie aber auch mit die schönsten und intensivsten Monate der Mutter-Kind-Beziehung. Ich persönlich möchte allerdings keine Entwicklungsphase missen. Jede hat ihre anstrengenden wie auch ihre schönen Seiten.
Gerade in der ersten Zeit fangen sich Kinder leicht Krankheiten ein. Was haben Sie für alle Fälle in Ihrer Kinderhausapotheke?
Hustentropfen und Fieberzäpfchen.
Wie muss ein Medikament oder ein Pflegeprodukt sein, damit es wirklich kindergerecht ist und Ihren Ansprüchen als Mutter genügt?
Ich achte besonders darauf, dass die Produkte für meine Kinder aus möglichst wenigen Inhaltsstoffen zusammensetzen, leicht zu verabreichen sind und selbstverständlich keine unnötigen Zusatzstoffe enthalten. Außerdem ist mir wichtig, dass die Wirkung exakt beschrieben wird.
Welche Erfahrungen haben Sie generell mit Arzneimitteln und Medizinprodukten bei Ihren Kindern gemacht? Gab es da Schwierigkeiten, z.B. bei der Medikamenten-Gabe?
Meine Kinder nahmen und nehmen freiwillig so gut wie gar keine Medikamente. Bei uns hilft maximal noch Bestechung. Ganz schlecht sind da Medikamente, von denen man z.B. mehrere Löffel täglich nehmen muss.
Was halten Sie von Alkohol in Gesundheitsprodukten von Kindern?
Nichts.
Hatten Sie schon mal Probleme mit Beipackzetteln? Woran lag das? Was würden Sie sich wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass die Beipackzettel übersichtlich und klar strukturiert sind und dass ich auf einen Blick die Dosierungsanleitung finden kann.
Wenn Sie sich mal in ihrer Rolle als Mutter unsicher fühlen, an wen wenden Sie sich wegen Ratschlägen?
Wenn ich unsicher bin, suche ich in der Regel Rat bei Freundinnen oder wende ich mich an den Arzt. Häufig ist aber der einfachste und schnellste Weg auch die Recherche im Internet. Das Internet ist aber natürlich mit Vorsicht zu genießen, man kann ja längst nicht alles glauben, was man liest.
Welchen Rat möchten Sie Eltern mit auf den Weg geben, die gerade ihr erstes Kind bekommen haben?
Nichts ist so schwierig, wie es am Anfang aussieht.
Kurzportrait
Birgit Strompen hat zwei Kinder im Alter von sechs und acht Jahren und ist ein echter Kuscheltierfan. Die Zeit mit ihrem Kind verbringt Birgit Strompen am liebsten mit Kuscheln.
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