Gesundheits-Lexikon

Im Zusammenhang mit Medizin, Medikamenten und Untersuchungen fallen viele Fachbegriffe, die oft noch mehr Fragen aufwerfen als sie beantworten. Wir sammeln und erklären wichtige Begriffe zu Gesundheitsthemen rund um Schwangerschaft, Kinderwunsch und Baby.

Wenn ein Begriff nicht dabei ist, zu dem Sie sich Informationen wünschen, kontaktieren Sie uns per Mail. Wir fügen immer gern weitere Begriffserklärungen für Sie hinzu!

SCHILDDRÜSENUNTERFUNKTION

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder Hypothyreose genannt werden zu wenige Schilddrüsenhormone gebildet. Die Folgen eines gedrosselten Stoffwechsels ist an allen Organsystemen erkennbar, wie z.B.:

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Depressive Stimmungsschwankungen
  • Gewichtszunahme auch bei gleichbleibender oder verringerter Nahrungsaufnahme
  • Trockene oder stumpfe Haare
  • Spröde Fingernägel
  • Verstärktes Kälteempfinden und Frieren
  • Zyklusstörungen bei der Frau
  • Weniger sexuelles Verlangen
  • Verstopfung
  • Hoher Blutdruck
SCHILDDRÜSENÜBERFUNKTION

Die Ursachen für eine Schilddrüsenüberfunktionen sind vielfältig. Die Basedowsche Erkrankung oder auch eine Autonomie der Schilddrüse verursachen 95% der Erkrankung. Die Folgen eines ungedrosselten Stoffwechsels ist an allen Organsystemen erkennbar, wie z.B.:

  • Nervosität und Gereiztheit
  • Herzklopfen und hoher Blutdruck
  • Zittern, Muskelschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Heißhungerattacken, Durst
  • Gewichtsverlust trotz größerer Essensmengen
  • Kopfschmerzen
  • Zyklusstörungen bei der Frau
  • Durchfall
  • Zunahme des sexuellen Verlangens
SIMETICON
  • oberflächenaktiver Stoff, der in der Pharmazie als Entschäumer gegen Blähungen eingesetzt wird.
  • Bei Blähungen bilden sich Gase im Magen-Darm-Trakt, die als feinblasiger Schaum Bauchschmerzen und Spannungsgefühle verursachen. Simeticon verändert die Obenflächenspannung der Bläschen und lässt sie in sich  zusammenfallen.
  • Da Simeticon nicht vom Körper aufgenommen und unverändert wieder ausgeschieden wird, können auch Babys, Schwangere und Stillende mit dem Entschäumer gegen Blähungen und 3 Monats-Koliken behandelt werden.



SCHREIBABYS
  • Als „Schreibabys“ werden Babys bezeichnet, die mindestens drei Stunden am Tag, mindestens drei Tage die Woche für mindestens drei Wochen schreien.
  • Die Ursachen für die stundenlangen Schreiattacken sind vielfältig und schwer zu definieren. In den meisten Fällen ist das Schreien Zeichen für Überreizung oder Stress. Einige Kinder reagieren empfindlich auf die vielen neuen Eindrücke.
  • Viele Eltern sind von dem Dauergeschrei überfordert und hilflos. Es gibt jedoch sogenannte Schreiambulanzen, in denen Eltern geholfen wird. Als Erstes wird dort die Gesundheit des Kindes überprüft. Danach findet ein Gespräch mit den Eltern statt. Es werden dann nach Entlastungsmöglichkeiten für die Eltern gesucht und individuelle Entspannungstechniken für das Baby gezeigt.