Schlaf, Kindlein, schlaf! |
| Drucken | |
So klappt es: Hilfen zum Einschlafen für Babys und ElternWie bekommt man das kleine Baby am besten ins Bett, so dass es allen gut geht? Diese Frage beschäftigt viele Elternpaare. Fakt ist, jeder Mensch – auch ein kleiner – ist einzigartig in seinen eigenen Bedürfnissen. Daher können gut gemeinte Tipps bei manchen Kindern prima helfen, bei anderen aber gar nicht. Es gibt rigide Methoden: das Baby schreien lassen bis es vor Erschöpfung einschläft. Es lernt: „meine Bedürfnisse werden nicht ernst genommen, es kommt ja doch niemand, also bin ich ruhig.“ Das ist unschön! Ab ca. dem 6. Monat ist folgende Methode hilfreicher: das Baby wird ins Bett gelegt, sanft beruhigt, dann geht das Elternteil raus. Schreit das Baby, kommen Vater oder Mutter wieder herein, wirken beruhigend, nehmen das Baby aber nicht hoch. Danach gehen sie wieder hinaus. Lassen das Baby für einen gewissen Zeitraum quengeln, gehen erneut herein, wiederholen das Prozedere in immer größeren Zeitabständen. Das Kind lernt, es kommt jemand, wenn es darauf ankommt, aber nicht sofort. Hier ist allerdings Nervenstärke gefragt! Was Fachleute unisono bestätigen: Wichtig ist ein Einschlafritual. Täglich zur möglichst gleichen Zeit, sollten verschiedene Handlungen signalisieren: gleich wird geschlafen. Das können die Gute-Nacht-Geschichte, Einschlaflieder, ein Gebet, ein ruhiges Spiel oder auch ein Teefläschchen sein. Während des ersten Jahres bildet sich beim Kind das Erinnerungsvermögen aus, es entwickelt eine Erwartungshaltung. Ein Kind braucht zudem ein Gefühl von Geborgenheit und Vertrauen, um Ruhe zu finden. Ist eine Bezugsperson in der Nähe, lernt das Kind sowohl sich auf sich selbst verlassen zu können als auch Schutz in der Nähe zu wissen.
|









