Frauenmantel, Küchenschelle und Storchenschnabel
Meine Erfahrung ist: Durchschnittlich wünschen sich Frauen heutzutage zwar eher spät Kinder, dafür bereiten sie sich umso intensiver auf die Schwangerschaft vor. Sie achten auf eine gesunde, folsäurehaltige Ernährung, verzichten schon vor der Schwangerschaft auf Alkohol, Kaffee und Zigaretten und bereiten ihren Körper so auf die gewünschte Schwangerschaft vor.
Bei wem es trotz dieser optimalen Vorbereitung nicht auf Anhieb mit dem Kinderwunsch klappt, der kann zusätzlich diese drei Tees trinken, die sich seit Jahrhunderten positiv bei der Frauenheilkunde bewährt haben:
Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) ist als Heilpflanze für zahlreiche Frauenleiden bekannt. Das „Frauenkraut“ regt die Durchblutung des Gebärmuttermantels an und hilft bei unregelmäßigen Zyklen. Ein ebenfalls bekanntes Frauenmittel ist die Küchenschelle (Pulsatilla). Sie regt in der ersten Zyklushälfte den Eisprung an und wirkt insgesamt anregend, motivierend und kann Stimmungsschwankungen abfangen. Als wahrer „Kindsmacher“ ist eine Verwandte der Geranie, der Storchenschnabel, bekannt. Wegen des herben Geruches ist sie auch als „stinkender Storchenschnabel“ bekannt.
Ihre positive Wirkung entfalten die drei Heilpflanzen als Tinkturen oder auch in verschiedenen homöopathischen Mittel. Sie können aber auch einfach als Tee aufgegossen werden. Dazu einfach 10 Gramm des Krauts mit einem Liter kochendem Wasser aufgießen und die Kanne über den Tag verteilt trinken.
Tipp:
Ich rate meinen Frauen Folgendes: Beginnen Sie in der ersten Woche mit einem Tee aus Frauenmantel, trinken Sie in der zweiten Woche einen Tee aus Küchenschelle und bereiten Sie sich in der dritten Woche einen Storchenschnabel-Tee zu. So steigern Sie die Wirkung der Tees als „Kindsmacher“ kontinuierlich. Falls Sie den leicht bitteren Geschmack der Kräutertees nicht mögen, können Sie zum Beispiel etwas Lemongras oder Honig untermischen. Das verfeinert den Geschmack.
Diesen Tipp bekommen Sie von Hebamme Heike Köster aus Berlin. In ihren 28 Jahren als Hebamme hat sie insgesamt mehr als 3.700 Kinder auf die Welt gebracht. Zwei davon sind ihre eigenen. Wenn Sie medizinische Rückfragen zu Heikes Empfehlung haben, sprechen Sie bitte mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt. Allgemeine Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre persönliche Meinung.
Vorschau:
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