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Stillkissen sind nicht erst nach der Geburt eine gute Hilfe für angehende Mütter.
Hören Sie jetzt auch von allen Seiten: Nutz die Zeit, die dir bleibt, um dich auszuruhen!? Ist es um Ihren Schlaf zurzeit trotzdem schlecht gestellt? Wer in den letzten Wochen vor der Geburt nicht mehr so gut schläft, kann sich beruhigt fühlen: So geht es vielen.
Mir ist es wichtig, dass die schwangeren Frauen ihre „Schlafstörungen“ richtig betrachten: Sicherlich helfen in solchen Momenten Baldriantee oder Baldriantropfen. Ich rate in der Regel trotzdem davon ab. Es sind die Kinder, die die Mütter wach halten und Aufmerksamkeit einfordern. Statt sich schlaflos im Bett zu wälzen, können werdende Mütter die Zeit auch anders nutzen: Jetzt können Sie zum Beispiel die Bücher lesen, zu denen Sie bisher nie genügend Zeit hatten. Wer gerne Handarbeiten macht, kann jetzt auch noch ein paar Kleinigkeiten für sein Baby stricken, nähen oder häkeln. Wie auch immer, wichtig ist es, sich nicht unnötig unter Druck zu setzen, unbedingt schlafen zu müssen.
Gründe für die Schlaflosigkeit gibt es viele. Wer beispielsweise gerne auf dem Rücken schläft, kann unter Umständen Probleme bekommen, weil der Babybauch in dieser Lage auf die Hauptschlagader für die Gebärmutter drückt. Davon wird vielen Frauen am Schwangerschaftsende schlecht. Das nennt man Vena Cava-Kompressionssyndrom. Liegt die Schwangere auf der Seite, wird das unter Umständen von den kleinen Babys beanstandet. Die mögen es nicht, wenn sie auf ihren Füßchen oder Händchen liegen müssen. Sie wehren sich durch heftiges Strampeln – und das hält die Mütter wach.
Tipp:
Positionieren Sie sich vor dem Einschlafen so, dass Ihre Glieder nicht taub werden oder einschlafen. Ein Stillkissen kann dabei helfen. Legen Sie es sich einfach unter Schulter, Hüfte und zwischen die Beine. Oder Sie gönnen sich etwas ganz Besonderes und investieren jetzt in ein Wasserbett.
Diesen Tipp bekommen Sie von Hebamme Heike Köster aus Berlin. In ihren 28 Jahren als Hebamme hat sie insgesamt mehr als 3.700 Kinder auf die Welt gebracht. Zwei davon sind ihre eigenen. Wenn Sie medizinische Rückfragen zu Heikes Empfehlung haben, sprechen Sie bitte mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt. Allgemeine Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre persönliche Meinung.
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Ein paar Tipps für Ihren Klinikkoffer halte ich kommenen Monat für Sie bereit.
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