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Leinsamenschrot
Zwei Sachen sind schuld daran: Durch die weit verbreitete Einnahme von Eisenpräparaten, aber auch wegen der Verschiebungen im Unterleib durch das wachsende Kind leiden schwangere Frauen mitunter unter Verstopfungen.
Mittel dagegen gibt es viele. Ich empfehle meinen Schwangeren ausschließlich geschroteten Leinsamen. Im Gegensatz zu anderen Mitteln führt Leinsamen nicht zu ungewünschten Nebenerscheinungen, wie zum Beispiel Blähungen.
Am besten wirken die geschroteten Leinsamen, wenn sie bereits aufgequollen der Nahrung beigemischt werden. Geschmacklich harmonieren Leinsamen gut mit Müsli oder Joghurt. Sie lassen sich aber auch einfach in Suppen untermischen.
Tipp:
Wie später beim Säugling hilft den schwangeren Frauen auch eine leichte Massage des unteren Bauches. Wichtig ist dabei, dass die Massagebewegungen denen des Darms entsprechen: von rechts nach links, von oben nach unten. Angenehm entspannend kann auch eine Wärmflasche sein.
Diesen Tipp bekommen Sie von Hebamme Heike Köster aus Berlin. In ihren 28 Jahren als Hebamme hat sie insgesamt mehr als 3.700 Kinder auf die Welt gebracht. Zwei davon sind ihre eigenen. Wenn Sie medizinische Rückfragen zu Heikes Empfehlung haben, sprechen Sie bitte mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt. Allgemeine Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich. Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihre persönliche Meinung.
Vorschau:
Warum Sie Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten, erzähle ich Ihnen im kommenden Monat.
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